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Niemals

Wonach du sehnlich ausgeschaut,
Es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut;
Jetzt habe ich endlich Frieden!

Ach, Freundchen, rede nicht so wild,
Bezähme deine Zunge!
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
Kriegt augenblicklich Junge.

- Wilhelm Busch

Von 99gedichte.de

Dieses Gedicht habe ich vor längerer Zeit schon einmal gelesen und mich neulich daran erinnert. Besonders die letzten zwei Zeilen scheinen nur zu wahr zu sein.

Der Buddhismus vertritt eine ähnliche Idee, wenn er davon ausgeht, dass die Anhaftung sowohl am Guten wie auch am Schlechten zur Unfreiheit führt. Weiterlesen »

Nie war so viel Wohlstand wie heute. Das Pro-Kopf Einkommen der Deutschen hat sich in den letzten 50 Jahren sogar mehr als verdoppelt. Aber wie steht es mit dem Glück? Sind wir mit dem Geld auch doppelt so glücklich und zufrieden geworden …

Über diesen spannenden Podcast bin ich neulich gestolpert. Anhand von verschiedenen Gedanken nimmt er auseinander, ob und vor allem wann Geld tatsächlich glücklich macht. Weiterlesen »

Auch die Meditation ist eine Möglichkeit, um mit depressiven Stimmungen umzugehen.

In der Regel geschehen Depressionen (vereinfacht dargestellt) in Zyklen, d. h. dass Menschen, die zur Depression oder depressiven Verstimmungen neigen, immer wieder Phasen haben, wo sie nicht depressiv sind. Bzw. depressive  Stimmungen nach einer bestimmten Zeit wieder zurückgehen und auch evtl. gar nicht wieder auftreten.

Forscher, die dies untersucht haben, sind zu dem Ergebnis gekommen, dass bei Befragungen in dieser nicht depressiven Zeit keine Unterschiede zwischen depressiven und „normalen“ Menschen gefunden werden konnten. Auf die Frage „Ich bin zufrieden mit meinem Leben“ antworten dann beide Gruppen gleich. Der Unterschied taucht erst dann auf, wenn die Menschen in ihrer depressiven Phase befragt werden. Weiterlesen »

Doublebind ist eine unbewusste Kommunikationsstrategie, die die davon Betroffenen in einem Zustand höchster Hilflosigkeit versetzt.

Nach dem Prinzip “Wasch mich, aber mach mich nicht nass!” wird das Gegenüber vor eine unlösbare Aufgabe gestellt, wo jedes Verhalten negativ bewertet wird: Die Nichthandlung wie auch die Durchführung der Handlung. Weiterlesen »

Vergebung und Annahme

Wenn ich es schaffe anderen zu vergeben (d.h. sie so anzunehmen wie sie sind oder waren), vergebe ich auch mir selbst.

Denn unsere Wut und unser Ärger sind nur die Projektion der Ablehnung (von Teilen) von uns selbst.

Ein Trainerkollege hat zusammen mit FOCUS-Online ein paar recht gute Videos zum Thema Konfliktmanagement ins Netz gestellt. Hierbei geht es um Themen wie:

  • Was tun, wenn die Fetzen fliegen?
  • Der unausgesprochene Konflikt
  • Rückkehr zur Sachebene
  • Lösung auf Schleichwegen
  • Geheime Interessen entlarven

Hier finden Sie die Videos:
www.focus.de/finanzen/karriere/management/konfliktmanagement/videos/

Wahrscheinlich keine wirklich neue Erkenntnis, aber vielleicht eine auf die hin und wieder hingewiesen werden könnte. Die Art wie die Eltern mit ihren Kindern kommunizieren hat einen starken Einfluss auf die Fähigkeit der Kinder für Empathie.

Tatsächlich ist das keine Überraschung. Letztendlich lernen wir alle unsere Fähigkeiten von den Menschen (ggf. und Medien), die uns in unserer Kindheit und Jugend umgeben. Der eine lernt Vögel an ihrem Gesang zu erkennen, während der andere die Zusammenhänge von Automarken und Motorleistung lernt. Der Dritte bekommt ein intensives Know-How über die Qualität der Vereine in der Bundesliga oder die Zubereitung verschiedener Gerichte vermittelt.

Und genauso verhält es sich auch mit der Fähigkeit, sich in andere Menschen hinein zu versetzen.

Den wissenschaftlichen Nachweis, zusammen mit einer kurzen Anleitung, gibt es hier:
www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314755.html

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